Ihre starke Stimme im Bundestag

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihr Vertrauen bei der Bundestagswahl. In den kommenden vier Jahren will ich dem Wahlkreis eine starke Stimme in Berlin geben. Anpacken statt meckern – dies ist das Credo der kommenden Legislaturperiode.

Mein Engagement lebt davon, dass ich immer nah an den Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis bin. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich unseren Wahlkreis weiterentwickeln. Dazu lade ich Sie ein – bringen Sie Ideen und Anregungen mit ein.

Auf meiner Seite finden Sie meine Ziele und weitere Informationen rund um meine Tätigkeit.

Ihr


Markus Uhl MdB

Aktuelle Meldungen

Abstimmung zum Thema Organspende

Die Entscheidung ist mir heute nicht leicht gefallen. Bis in die frühen Morgenstunden habe ich noch unzählige Zuschriften und Berichte studiert.
Ich danke allen, die sich in den letzten Wochen persönlich an mich gewandt haben. Vor allen Positionen in dieser Debatte habe ich großen Respekt.
Die Entscheidung ist in der Tat eine Gewissensentscheidung. Ein Ziel haben wir dabei alle gemeinsam erreicht, nämlich das Thema Organspende wieder in die Öffentlichkeit zu rücken.
Mir persönlich ist es wichtig, eine zu Lösung finden, die gewährleistet, dass die Zahl der Organspenden in Deutschland deutlich steigt. Andererseits empfinde ich bei der Widerspruchslösung die grundsätzliche Einstufung eines jeden als Organspender als sehr weitreichenden Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.
In der Abwägung dieser Punkte habe ich mich nach reiflicher Überlegung für die Widerspruchslösung entschieden, da meines Erachtens eine „Kultur des Organspendens“ und damit die größere „Chance auf Leben“ den Eingriff in die persönliche Selbstbestimmung, sich entscheiden zu müssen, überwiegt.
Ich bedauere es daher, dass der Gesetzentwurf zur Widerspruchslösung nicht die notwendige Mehrheit erreicht hat. Da ich aber auf jeden Fall eine Verbesserung bei der Organspende erreichen möchte, habe ich mich in der Folgeabstimmung für die erweiterte Entscheidungslösung ausgesprochen, da auch sie eine Verbesserung im Vergleich zum Status quo darstellt.

Innovative Projekte für die Nahversorgung auf dem Land gesucht

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sucht Konzepte und Projektideen, die die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs im ländlichen Raum voranbringen. Themenschwerpunkte sind zum einen Einrichtungen mit einer kombinierten Versorgung, wie etwa Post- und Paketdienste, Servicestellen der örtlichen Versorger, Bargeldversorgung und Beratungsstellen. Auch die Verknüpfung von Nahversorgungsangeboten mit (mobilen) sozialen Dienstleistungen wie Pflegeleistungen, medizinischer Versorgung und Vernetzungsangeboten, um den Zugang für Mahlzeitendienste zu erleichtern, gehören dazu.

Zum anderen geht es auch um die Bereiche Nahversorgung und Mobilitätsangebote sowie Nahversorgung und Digitale Zukunft. Dazu der Homburger Bundestagsabgeordnete Markus Uhl (CDU), der Mitglied des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur ist: „Wir wollen die Situation in den ländlichen Räumen umfassend verbessern, daher gehören auch Mobilitätskonzepte wie etwa im Bereich der lokalen Sammelfahrdienste und der barrierefreien Nutzung von Angeboten zu den förderwürdigen Ideen. Auch flexible Mobilitätslösungen mit einer guten Vernetzung mit dem ÖPNV zur Anbindung von unterversorgten Orten an Nahversorgungsstandorte haben gute Chancen auf eine Förderung – genauso übrigens wie Vorschläge zur E-Mobilität und E-Ladeinfrastrukturkonzepten bzw. alternativen Antrieben für eine klimaschonende Mobilität“, so Uhl.

Der Abgeordnete weiter: „Im Bereich der Digitalisierung sind Konzepte für automatisierte Vorgänge bzw. die Nutzung künstlicher Intelligenz prädestiniert für eine Förderung durch das Bundesministerium. Die Bandbreite etwaiger Ideenskizzen ist auch hier sehr groß und reicht von sogenannten „Chatbots“ und vernetzten Strukturen bis zum automatisierten Einkauf durch den Betrieb von intelligenten Automatensystemen“.

Ansonsten stehen auch abgestimmte Logistik- und Belieferungskonzepte, also etwa Projektskizzen für Bestellsysteme in Form von Online-Bestellungen, sogenannte „Click & Collect“-Lösungen und die Telefonbestellung im Fokus der Ausschreibung, genauso wie förderwürdige Ideen zu neuen Liefer- und Verteilungsmodellen über Abholstationen und Lieferboxen.

Der fünfte Themenschwerpunkt berührt den Bereich „Ausgestaltung und Strukturen“. Gemeint ist damit etwa die Verknüpfung mit der lokalen Wirtschaft, also die Bevorzugung regionaler Produkte bzw. Dienstleistungen, der Bereich Finanzierung und Wirtschaftlichkeit, konkret etwa die Einbindung von Crowdfunding zur Erweiterung des Angebots sowie auch besondere Strukturen zur Gewährleistung der wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit wie etwa Vereinsstrukturen, die einen großen Kreis an Menschen zur Mitarbeit einladen.

Bis zum 31. März 2020 nimmt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Auftrag des BMEL geeignete Projektskizzen entgegen.

Weitere Informationen gibt es unter diesem Link: https://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/BULE/zukunftsfelder/_texte/MuD_LandVersorgt.html

 

Bauliche Erweiterung der Rastanlage Homburg an der A6 wird nicht weiterverfolgt – Bund setzt auf innovative Lösung

Auf Nachfrage des direktgewählten Bundestagsabgeordneten Markus Uhl hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Auskunft darüber erteilt, dass eine bauliche Erweiterung der Autobahn-Rastanlage Homburg derzeit nicht weiterverfolgt wird.

Stattdessen soll ein sogenanntes telematisches Parkleitsystem installiert werden, so dass die bestehen Parkfläche für LKW durch diese besser ausgenutzt werden kann.

Dieses innovative System hat den Vorteil, dass jedem LKW je nach seiner gewünschten Abfahrtszeit ein eigener Standplatz zugeteilt wird und diese so eng hintereinander geparkt werden können. Die Parkreihenfolge wird durch ein dynamisches und leicht verständliches telematisches System geregelt. Ein telematisches Parkleitsystem kommt bereits an der Bundesautobahn 3 zum Einsatz und hat die LKW-Stellplätze der Raststätte Jura-West von 66 auf 112 erhöht.

Hierzu der Wahlkreisabgeordnete Markus Uhl, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Die Bundesautobahn 6 ist die zentrale Verbindungsstrecke zwischen Frankreich und dem Rhein-Main-Gebiet. Seit Jahren gibt es Probleme mit unzureichenden LKW-Stellplätzen entlang der Autobahn, was zu gefährlichen Parksituationen oder der Verlagerung des Autobahnverkehrs in die angrenzenden Ortschaften führt. Es ist daher sehr zu begrüßen, dass das BMVI nach der gescheiterten Erweiterung nun auf einen innovativen Lösungsansatz setzt. Zugleich bedarf es aber auch weiterhin der zugesagten Prüfungen, den Lärmschutz entlang der A6 weiter zu verbessern.”