70 Jahre Gründung des Staates Israel sind ein Grund zur Freude – Antisemitismus entschlossen bekämpfen

Am heutigen Tag hat der Deutsche Bundestag einen gemeinsamen Antrag von CDU/CSU, SPD und FDP verabschiedet, der sich mit dem 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel befasst. Dazu erklärt Markus Uhl MdB: „Die deutsch-israelischen Beziehungen sind heute außerordentlich eng und freundschaftlich. Grundpfeiler der Politik der Bundesrepublik Deutschland ist, dass das Existenzrecht und die Sicherheit Israels niemals verhandelbar sind. Deutschland ist und wird auch künftig besonderen Wert auf den Austausch mit Israel legen. Daher ist der 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel ein Grund zur Freude.“

Allerdings werden in Deutschland immer wieder Menschen jüdischen Glaubens angegriffen. Gerade die Übergriffe in der Hauptstadt stehen dabei derzeit im Fokus der Medien, aber auch im Saarland lässt sich ein Anstieg an Antisemitismus beobachten.  „Die sich häufenden antisemitischen Vorfälle sind beschämend und mahnen uns, nicht nur zu reden sondern auch zu handeln“, erklärt Markus Uhl. Ich begrüße daher das Ansinnen der saarländischen Landesregierung einen Antisemitismusbeauftragten zu berufen. „Die jüdische Religion gehört zur deutschen Geschichte. Wer dies, gerade auch durch Hass und Gewalt in Frage stellt, gehört hingegen nicht hierher. Dies zu vermitteln, damit kann nicht früh genug begonnen werden“, betont der Bundestagsabgeordnete und bekräftigt seine Unterstützung des Vorschlags von Volker Kauder, dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, für eine Meldepflicht antisemitischer Vorfälle an Schulen. Darüber hinaus ist aber auch jeder einzelne aufgefordert entschlossen gegen Antisemitismus einzutreten.

 


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