Förderung des Bundesverkehrsministeriums: 300.000 Euro für die Wasserstoff-Modellregion Saar

Das Saarland erhält eine Förderung von bis zu 300.000 Euro zur weiteren Ausarbeitung des Wasserstoff-Konzepts. Die Investition erfolgt in Form einer Zuwendung für Beratungs- und Planungsleistungen. Mit der Förderung würdigt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ein Konzept in der Kategorie “HyExperts”, welches zum bundesweiten Wettbewerb “HyLand-Wasserstoffregionen in Deutschland” gehört.

Dazu der Homburger Bundestagsabgeordnete Markus Uhl (CDU), Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur: “Die Förderung der Wasserstofftechnologie ist nicht nur ein wichtiges Zukunftsthema, sondern ein Schlüsselbereich für Anwendungen im Verkehrsbereich, für den der Automobilstandort Saarland steht. Die Förderung von bis zu 300.000 Euro geht direkt an das zuständige saarländische Landesministerium, das jetzt für die konkrete Ausgestaltung der Wasserstoff-Modellregion Saar sorgen muss”.

Das Geld stammt aus dem Nationalen Innovationsprogramm “Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie” (NIP). Damit gestaltet und unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur aktiv die Markteinführung von Wasserstoff- und Brennstoffzellenanwendungen. Gefördert werden sowohl Forschungs- und Entwicklungs-, aber auch Beschaffungsvorhaben.

Die Bundestagsabgeordnete Nadine Schön (CDU) aus St. Wendel erklärt: “Das Ziel der Förderung aus dem Haus von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ist zum einen der wichtige Beitrag zum Klimaschutz und zum anderen insbesondere der Erhalt und Ausbau der Technologieführerschaft der deutschen Industrie und die damit verbundene Schaffung und Sicherung zukunftsfähiger Arbeitsplätze. Im Saarland arbeiten 40.000 Beschäftigte in 260 Unternehmen an der Herstellung von Fahrzeugen und Fahrzeugkomponenten, deswegen begrüße ich die Förderung aus Berlin sehr”.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt die Erarbeitung, Verfeinerung und Umsetzung integrierter Wasserstoff-Konzepte, die sich mit der regionalen Erzeugung von – möglichst grünem – Wasserstoff, seiner Bereitstellung und mit der Nachfrage durch konkrete Anwendungen vor Ort, vor allem im Verkehrsbereich, beschäftigen.


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